
Als sie am Ort des vierten Monsters angekommen waren, entschied er, sich ein wenig umzusehen. Während sich die Monsterjäger*innen auf das Monster konzentrierten, spürte er einer seiner Essenzen nach. Es war eine Art Portrait. Ein goldener Kelche blitze vor seinem inneren Auge auf. Und tatsächlich, als er nach oben schaute, sah er eine Reihe an Portraits am Gebäude. Und als sein Auge auf das Portrait ganz links fiel, grinste ihm ein bekanntes Gesicht entgegen. Obwohl er sagen musste, dass er sich nicht ganz repräsentiert fühlte, aber die Darstellung war nah genug dran.
Zurück zur eigentlich wichtigeren Monsterjagd.
Er konnte sich gut an den Stock im Eisen erinnern. Er war einst ein schöner, aber gebrechlicher Baum gewesen, der in der Nähe gestanden hatte. Nach einem starken Sturm war einer seiner Öster abgeknickt, also hatte eine Handwerkerin beschlossen, seine Wunde zu verbinden, indem sie ihm eiserne Bandagen angenagelt hatte, um den Ast zu stützen. Und siehe da, er überlebte. Ein unzerstörbarer Baum.
Bald fingen die unterschiedlichsten Gesellen an, Nägel in den Baum zu schlagen, als Schutz für ihre Walz. Der Baum, zäh wie er war, ertrug ihre Angst und bot Schutz und Sicherheit. Und so wuchs der Brauch. Und wann brauchten Menschen das Gefühl der Sicherheit, egal wie zart es auch sein mochte, am meisten? Im Krieg!
Der Brauch bekam sogar einen Namen: Kriegsnagelung. Menschen durften einen Nagel in ein Stück Holz nageln, nachdem sie gespendet hatten. Ein Nagel gegen die Angst und Geld für den Krieg. Er konnte sich an den Wehrmann im Eisen erinnern, der beim Rathaus stoisch und voller Nägel stand. Und da realisierte er: jemand musste das Hämmern unternehmen! Ein nützliches kleines Ding. Während sich die meisten an den Baum und die Nägel erinnerten, vergaßen alle jenes Ding, das pflichtbewusst die eigentliche Arbeit tat: Der Hammer.
Sobald er es gedacht hatte, zeigten die Monsterjägerinnen schon nach oben. Dort, am Eck, über dem Stock im Eisen, trug dieser Mann einen Hammer in der Hand? Es war schwer zu erkennen. Vielleicht mit etwas zoom… Ja! Dort war es, das nützlich Ding, bereit in Aktion zu treten!
Und als die Monsterjäger*innen nach oben schauten und den Hammer für seinen Beitrag erkannten, kam dieser zum Leben, schüttelte sich und warf all die negative Energie von sich. Er war jenes Ding, das die harte Arbeit getan hatte. Er hatte die Nägel reingetrieben. Endlich sah dies jemand.
Zufrieden folgte er den Monsterjäger*innen weiter, doch nicht bevor er noch einen schnellen Blick auf die Karte warf. Zwei interessante Orte sprangen ihm ins Auge: Das Römermuseum und eine weitere seiner Essenzen.
